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Welcome to Duisburg Lower Rhine Logistics Initiative!

Bolster your strengths! Business, science ans politics have come together in Duisburg to form the Duisburg Lower Rhine Logistics Initiative. Each partner combines specific specialist know-how which is merged in the Logistics Initiative. Close cooperation between science and business ensure the practical application of solutions developed, thusimproving the standing of Duisburg and the Lower Rhine region as a logistics location.

In the national and international specialist world of logistics the region´s core competence has been know for a long time. For centuries the region has been a trading and trans-shipment point. Historically, due to its position on the Rhine and its interface function between the Netherlands, the Rhine and the Ruhr, many transportation and logistics companies have established themselves here. Transportation ans logistics companies have grown here with their tasks and the support of local research facilities located here to become logistics operations, which today provide services along the entire value creation chain.

Over 2,600 transportation and logistics companies have a presence in the Duisburg and Lower Rhine region, not to mention the logistics know-how of producer companies.

Would you have thought that not one car would roll off the production line in Germany if the regions´s logistics companies stopped working?

Just ask who did the engraving on your fountain pen or who you get your money back from if the mail order shirt you ordered and paid for was delivered in the wrong size - the answer very frequently is: from a logistics service provider from the Duisburg and Lower Rhine region.

Some 56 million tons are handled across the quayside in the logistic region´s inland port. That is a good 3 million tons more than Bremen marine port handled in 2004.

Did you know that the region is a Mecca for congestion research and that even in the Saudi pilgrim city technologies developed here are used to simulate streams of people and traffic?

All the railway points in North Rhine Westphalia are remotely controlled from Duisburg. If the Deutsche Bundesbahn Duisburg Centre didn´t exist, not one train in the region would move.

This list could be continued. Duisburg Lower Rhine Logistics Initiative has made it its mission to further expand the region´s strengths and to hone the logistic region´s profile. To this end business, science and politics have come together. On this website you will find information on all aspects of the logistics location, the Initiative, events and contacts.

The Duisburg Lower Rhine Logistics Initiative Information Flyer can be found here.

news

Der Niederrhein zählt zu den führenden Logistikstandorten in Europa. Eine besondere Schlüsselrolle nehmen die Häfen im IHK-Bezirk ein – allen voran der größte Binnenhafen der Welt in Duisburg. Doch dessen Flächen werden angesichts der explodierenden Güterverkehre knapp, während die anderen Häfen noch aufnahmefähig sind. Eine Kooperation liegt für die IHK auf der Hand. Jetzt muss der Prozess richtig in Gang kommen.

Um dem drohenden Engpass entgegenzutreten, haben die Häfen am Niederrhein ein Gutachten in Auftrag gegeben. Mit dem sogenannten Masterplan sollen Kooperationsmöglichkeiten und Synergien ausgelotet werden. Inzwischen liegen die Ergebnisse auf dem Tisch, nach rund einjähriger Bearbeitungszeit. Experten des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik, Dortmund, haben ihr Gutachten für eine Kooperation der Häfen vor Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung im Weseler Kreishaus vorgestellt. Einhelliger Tenor der Wissenschaftler bei der Präsentation der Ergebnisse: Zu einer Kooperation der Häfen am Niederrhein – darunter die Häfen in Duisburg, Orsoy und Emmerich sowie der LippeMündungsraum mit dem Stadthafen Wesel, dem Rhein-Lippe-Hafen Wesel und dem Hafen Emmelsum in Voerde – gibt es keine Alternative.

Das größte Flächenpotenzial in der Region bietet der LippeMündungsraum, der langfristig über 300 bis 400 Hektar verfügt und als einer der wesentlichen Entwicklungsschwerpunkte in diesem Zukunftsszenario gilt. Dass Flächen in dieser Größenordnung auch dringend benötigt werden, unterstreicht das Wasserstraßenverkehrs- und Hafenkonzept des Landes Nordrhein-Westfalen. Es prophezeit bis zum Jahr 2025 einen eklatanten Flächenmangel. Bis dahin werden den Berechnungen zufolge 325 Hektar in NRW fehlen. Da die Binnenhäfen am Niederrhein für die großen Seehäfen in Zeebrügge, Antwerpen, Rotterdam und Amsterdam (ZARA-Häfen) die Funktion einer sogenannten Hinterlanddrehscheibe – einer Art Verteilzentrum für dort eintreffende Güter – übernehmen, können sich die dort anfallenden Containermengen maßgeblich in der Auslastung der Häfen im IHK-Bezirk niederschlagen: Beispielsweise beabsichtigt der Hafen Rotterdam, sein Containeraufkommen bis zum Jahr 2030 zu verdreifachen. Auch in Antwerpen sind ähnliche Kapazitätsausweitungen abzusehen. Das Umschlagvolumen am Niederrhein wird in gleicher Größenordnung wachsen wie in den Seehäfen. Nach einem kurzfristigen Abflauen der Güterströme, bedingt durch die Wirtschaftskrise, wachsen die Containermengen auf den Weltmeeren bereits wieder in zweistelligen Raten. Beim Umschlag, insbesondere in den Hinterlandhäfen, sind daher schon jetzt Engpässe zu erkennen. Vor allem in Duisburg werden die Flächen knapp. Der Hafen hat in den vergangenen zehn Jahren jährlich zwischen 35 und 40 Hektar vermarktet. Die Nachfrage ist angesichts des konjunkturellen Aufschwungs unvermindert hoch. Der LippeMündungsraum bietet geradezu ideale Voraussetzungen, um die Nachfrage zu befriedigen: Mit seinen drei unterschiedlichen Standorten verfügt er über beträchtliche Flächenpotenziale. Die Vermarktung im Fahrwasser des Duisburger Hafens lief in der Vergangenheit allerdings eher schleppend. Trotz bedeutsamer Ansiedlungen wie der Logistics Group International (LGI) oder der Jerich GmbH wurde das Potenzial bei weitem nicht ausgeschöpft.

Dabei käme gerade der Duisburger Hafen mit seiner Erfahrung in der internationalen Vermarktung als Partner für den Lippe- Mündungsraum in Betracht. Die IHK hat aufgrund des Flächenengpasses in Duisburg schon früh darauf hingewiesen, dass eine Häfenkooperation am Niederrhein für die weitere Entwicklung des Standortes Pflicht ist. Die Landesregierung hat diesen Aspekt ebenfalls aufgegriffen und im Rahmen des „Clusterwettbewerbs Logistik“ den Masterplan Häfenkooperation Niederrhein gefördert. Konkret wird mit dem Plan eine strategische Neuausrichtung der Häfen, vor allem im LippeMündungsraum, anvisiert. Der Plan soll darüber hinaus auch als Grundlage für eine marktorientierte Entwicklung von Hafeninfrastrukturen dienen. Gleichzeitig bildet er den Ausgangspunkt für die Entwicklung eines Leitfadens zur Positionierung der Häfen im internationalen Logistikmarkt. Hierzu sollen noch notwendige Einzelmaßnahmen und Investitionen in die Infrastruktur erarbeitet werden.

Wie das Gutachten zeigt, ergibt sich ein zusätzliches Potenzial von rund elf Millionen Tonnen jährlich, die bis zum Jahr 2025 in den niederrheinischen Häfen umgeschlagen werden können. Schwerpunkte bilden dabei der Bereich der Agrargüter mit 700 000 Tonnen, der Container-, Stückgut- und Schwergutverkehr mit drei Millionen Tonnen, sowie – aufgrund der Kraftwerksplanungen im Ruhrgebiet – die Kohle mit zirka sieben Millionen Tonnen. Hieraus ergeben sich auch die Güterschwerpunkte für die weitere Entwicklung im LippeMündungsraum. Die Häfen sollen aber auch regionale Verteilerfunktionen übernehmen. Weitere Chancen bieten sich für die Ansiedlung von Logistik-Dienstleistern. Sie sorgen für ein hohes Maß an Wertschöpfung und Beschäftigung. Langfristig sehen die Gutachter auch die Möglichkeit, ein Binnenschiffs-Megahub (ein Terminal für den Containerumschlag von Binnenschiff zu Binnenschiff) einzurichten. Dies setzt jedoch große Mengenvolumen voraus, die sich allenfalls langfristig realisieren lassen werden. Ausgehend von diesen Rahmenbedingungen empfehlen die Gutachter, die Entwicklung der Häfen Duisburg, Orsoy und Emmerich eigenständig von der Entwicklung der Häfen des Lippe- Mündungsraumes weiterzuführen. Ergänzende Logistik-Dienstleistungen, beispielsweise Binnenschiffs- oder Bahnshuttle, könnten die logistische und ökonomische Leistungsfähigkeit der Region beschleunigen. Für den Stadthafen Wesel wird ein Agrarterminal vorgeschlagen, für den Hafen Emmelsum ein Ausbau der Containerkapazitäten ins Spiel gebracht. Hier schlägt die Firma Jerich bedeutsame Mengen Papier für den europäischen Markt in Containern um. Optional sieht der Masterplan ein Kohleterminal für den Rhein- Lippe-Hafen vor, in einer zweiten Stufe könnte dort auch ein Universalterminal einschließlich Containerumschlag entstehen. Für die infrastrukturelle Erschließung ist der Bahnanschluss des Rhein-Lippe-Hafens ganz wesentlich. Darüber hinaus ist aus Sicht der Gutachter eine Kernkooperation, bestehend aus den Häfen im LippeMündungsraum und einem international bekannten Partner, zwingend. Für diese Terminalentwicklung sind Gesamtinvestitionen von insgesamt 100 Millionen Euro erforderlich, davon über 31 Millionen Euro für die Infrastruktur.

Quelle: "Thema Wirtschaft", Ausgabe Juli/ August 2010

Ansprechpartner bei der IHK: Werner Kühlkamp, Telefon 0203 2821-278, E-Mail kuehlkamp@niederrhein.ihk.de.

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