Weg frei für Transponder und RFID-Technologie

Radio Frequency Identification (RFID) wird die Logistikprozesse nachhaltig, vor allem aber positiv verändern. Noch hat die Technologie der drahtlosen Übertragung von Informationen nicht den allgegenwärtigen - und weitaus weniger Informationen fassenden - Barcode abgelöst. Es fehlt einfach noch an weltweiten Standards. Tatsächlich befinden sich heute bereits verschiedene Systeme in der Erprobung, die zeigen, wohin wortwörtlich die Reise geht. In Neuss beispielsweise testet die Metro-Gruppe in ihrem Innovation-Center die RFID-Technologie unter realistischen Bedingungen. Als eines der weltweit bedeutendsten Labore für die professionelle RFID-Nutzung in der Handelsbranche findet man hier über 30 installierte Testanlagen auf einer Gesamtfläche von rund 1.300 Quadratmetern. Warenannahme, Kommissionierung oder Supply Chain wird höchste Aufmerksamkeit zuteil und bereiten Logistiker auf die Zukunft vor.

Technologien wie RFID bilden die Zukunft der Logistikbranche, denn die Bestückung einer Europalette könnte zum Beispiel im ganzen unabhängig von der Palettenetikettierung ausgelesen werden. Derzeit beherrschen noch die Forschungseinrichtungen das Geschehen, doch die Logistik-Initiative begleitet und unterstützt den Dialog zwischen Forschungsinstitut und Unternehmen. Mit dem Duisburger Fraunhofer Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme verfügt die Region über einen der Keyplayer in Sachen RFID-Forschung.

Sich selbst organisierende Funklösungen, ebenfalls vom Fraunhofer Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme entwickelt, gestalten logistische Prozesse schon bald effizienter. Mit dem Internationalen Kongress „RFID and Wireless Networks in Logistics Systems“ unterstützte die Initiative den Dialog zwischen den Akteuren der Region. Als vom Land Nordrhein-Westfalen beauftragter Koordinator in Sachen Embedded Systems entwickelt das Fraunhofer Institut die Kompetenzen in der Region systematisch weiter. Und dies immer in Zusammenarbeit mit der Logistik-Initiative Duisburg-Niederrhein.

Ansprechpartner
Michael Bollerott
Fraunhofer Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme
Tel.: 0203/3783-227
E-Mail: michael.bollerott@ims.fraunhofer.de

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